besondere Gottesdienste

von Aschermittwoch bis Ostermontag

Fastenzeit - 40 Tage der Vorbereitung auf Ostern

Genau 40 Tage?

Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet am Gründonnerstag. Auch der Karfreitag und Karsamstag sind Fasttage, zählen aber nicht zur österlichen Bußzeit. Die Sonntage in der Fastenzeit nennen sich zwar „Fastensonntage“ und jeder Fastensonntag hat eine bestimmte Überschrift, doch es sind keine Fasttage - und somit dauert die Fastenzeit genau 40 Tage.


Fasten, was heißt das?

Überfluss wahrnehmen - Verzichten - bewusster Leben - zu sich selbst kommen - Gott begegnen im Gebet und Gottesdienst - den Nächsten in den Blick nehmen - auf Nachhaltigkeit achten - ……


Was ist Ihnen in der Fastenzeit wichtig?

Kein Ostern ohne Karwoche - keine Karwoche ohne Ostern


In der Heiligen Woche, so wird die Karwoche von Palmsonntag bis zum Osterfest auch genannt, werden Sie mit den vielen unterschiedlichen Elementen der Liturgie mit hineingenommen in die immer dichter werdenden Ereignisse um Jesu Verfolgung, Sterben, Tod und Auferstehung.

Wir schöpfen Vertrauen aus der Liebe Gottes, die sich in Jesu Hingabe offenbart. In der Verbundenheit mit dem auferstandenen Herrn öffnen wir uns auch den leidenden und missachteten Menschen. (Auszug aus dem Gotteslob)


Palmsonntag

Zuerst der Jubel, das "Hosanna" (bring doch Hilfe) der Menschen, als Jesus auf dem Esel nach Jerusalem einzieht  ....

und dann der Verrat und die Verhaftung ....

In der Liturgie des Palmsonntag erleben Sie die ganze Bandbreite.


Vorabendmesse am Samstag, 13.04. um 18.30 Uhr in St. Bartholomäus, Bernbach

(vorher Verkauf von Palmsträußchen und Ostereiern)

Familiengottesdienst am Sonntag, 14.04. um 10.30 Uhr in St. Markus, Altenmittlau

Beginn am Kreuz, mit Palmweihe, Prozession und Kinderpassion


Sonntag um 15 Uhr:

Kreuzweg am Kreuzküppel in Geiselbach


 

Gründonnerstag

Mit der Messe vom Letzten Abendmahl beginnt die Feier der Drei Österlichen Tage. Im Mittelpunkt steht das Gedenken an die Einsetzung der Eucharistie "Das ist mein Fleisch - Das ist mein Blut". Deshalb sind die Kommunionkinder hierzu besonders eingeladen.


Die Fußwaschung lädt ein, dem Beispiel Jesu im Dienst am Nächsten zu folgen.

Ab dem Gloria schweigen die Glocken und die Orgel, sie erklingen erst wieder in der Osternacht. Die Kommunion wird "in der ganzen Fülle" - in Brot und Wein - gereicht. Danach wird das eucharistische Brot in den Tabernakel in der Seitenkapelle übertragen.  Am Ende der Heiligen Messe wird alles aus dem Altarraum geräumt. Nur die Monstranz auf dem Altar bleibt für die Gebetsnacht stehen.


St. Bartholomäus, Bernbach:

19.30 Uhr Hl. Messe mit den Kommunionkinder A und B

mit Fußwaschung

21.00  - 24.00 Uhr Gebetsnacht


St. Markus, Altenmittlau:

19.30 Uhr Hl. Messe vom letzten Abendmahl

20.30 Uhr - 06.00 Uhr - Gebetsnacht


Bistum, im Fuldaer Dom:

Um 9.30 Uhr wird Bischof Gerber mit den Priestern und Diakonen des Bistums um die „Chrisam-Messe“ feiern, in der die heiligen Ölen geweiht werden, die u. a. bei Taufen und kirchlichen Segnungen in der Pfarrei verwendet werden.

 

Karfreitag

Wir gedenken des Leidens und Sterbens Jesu. Die Kirche trauert und fastet. Das Fasten dient der Vorbereitung auf das Osterfest und stärkt die Verbundenheit mit den Hungernden und Leidenden.


Vormittags Kreuzwegandachten:

9.00 Uhr in Altenmittlau, 9.30 Uhr in Bernbach

Familien sind zu Familienkreuzweg an und um die Pfarrkirche eingeladen:

10.30 Uhr in Altenmittlau, 11.00 Uhr in Berbach


15.00 Uhr: Feier vom Leiden und Sterben Christi

in Bernbach singt der Kirchenchor, in Altenmittlau singt die Schola


Die Karfreitagsliturgie ist geprägt von vielen Riten, die eine besondere Stimmung erzeugen.

Sehr eindrucksvoll ist schon der Einzug. Priester und Messdiener ziehen schweigend ein, werfen sich vor dem Altar nieder und verharren in Stille. Die Gemeinde kniet währenddessen.

Ein Gebet bringt zum Ausdruck, dass durch das Leiden und den Tod Jesu Christi der Tod vernichtet wurde.

Nach den Schriftlesungen folgt die Passion. Nüchtern, ohne Grußformel, ohne Leuchter, ohne Weihrauch wird das Leiden unseres Herrn mit verteilten Sprecherrollen vorgetragen. Bei der Schilderung seines Todes knien alle in Stille nieder.

In den 10 großen Fürbitten fasst die Kirche ihre Gebetsanliegen zusammen.

Kreuzverehrung ist der zweite Teil der Feier. Heute wie vor 2000 Jahren kann es Mühe bereiten zu verstehen, wie das Kreuz uns rettet. Das verdeckte Kreuz wird vom Priester sukzessive enthüllt, dabei singt er dreimal: "Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt". Dann wird es vor den Altar gelegt, flankiert mit brennenden Kerzen. 

Priester und Ministranten knien vor dem Kreuz nieder, dann sind alle eingeladen, zum Kreuz hinzutreten und es zu verehren. Das kann durch eine Kniebeuge, eine Verbeugung oder einen Kuss geschehen. Während der Verehrung entfaltet der Gesang den theologischen Gehalt des Kreuzestods Jesu.

Die anschließende Kommunionfeier ist ebenfalls von Einfachheit geprägt. Es findet keine Wandlung statt, die Hostien sind vom Vortag, von er Abendmahlsfeier. Der bisher leere Altar erhält ein Altartuch für die Hostienschale, nach dem Vaterunser besteht die Möglichkeit des Kommunionempfangs. Man kann aber auch bewusst an diesem Tag darauf verzichten.

Nach einem schlichten Gebet endet die Feier mit einem stillen Auszug.

 


Der Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe. Hier finden keine Eucharistiefeiern statt.

Das Allerheiligste, das am Gründonnerstag aus dem Tabernakel im Altarraum an einen anderen Ort gebracht wurde, wird an diesem Tag wieder zurück in den Tabernakel übertragen. - Der Karsamstag ist noch ein Trauertag, doch dieses Ritual ist schon die erste Vorbereitung auf das, was in der kommenden Nacht gefeiert wird.


Übertragung des Allerheiligsten:

10 Uhr in St. Markus, Altenmittlau

19 Uhr in St. Bartholomäus, Bernbach


Ostern - "Halleluja, Jesus lebt!"

Jesus Christus hat sich uns aus Liebe geschenkt (Gründonnerstag)

ER hat sich opfernd in den Tod hinein gegeben am Kreuz (Karfreitag)

und erstrahlt nun durch die Auferstehung (Ostersonntag).

Diese drei österlichen Tage – das Oster-Triduum – bilden die Mitte unseres christlichen Glaubens.

 

Das Osterfest beginnt mit der Feier der Osternacht, einer Nacht der Wache für den Herrn, und setzt sich am Ostersonntag fort. Die Freude über diesen Tag dauert 50 Tage an, bis Pfingsten: die ganze Osterzeit wird als ein einziger „Großer Sonntag“ verstanden.

Die Feier der Osternacht ist der Höhepunkt und gilt im Kirchenjahr als "Nacht der Nächte".


Altenmittlau: Samstag um 21.00 Uhr

Bernbach: Sonntag um 6.00 Uhr


Sie beginnt mit der Lichtfeier auf dem Platz vor der Kirche. Der Prister segnet das Osterfeuer  und entzündet daran die Osterkerze, bevor sie in einer Prozession in die dunkle Kirche getragen wird mit dem Liedruf "Lumen Christi - Deo gratias". Dort verteilen die Messdiener das Osterlicht an alle Gläubigen. Während die Kirche nur von Kerzenlicht erhellt ist, singt der Priester oder Kantor das Osterlob "Dies ist die Nacht ....".


Im Wortgottesdienst hören wir zunächst Lesungen aus dem alten Testament die verkünden, wie sich Gott von Anfang an den Menschen angenommen hat. Dann erklingt das Gloria, dabei läuten die Glocken, die Orgel ertönt und die Messdiener schellen, das Licht wird angeschaltet - freudige Zeichen der Auferstehung. Nach den Lesungen aus dem neuen Testament erklingt das erstemal seit Aschermittwoch das Halleluja bevor im Evangelium die Osterbotschaft verkündet wird.


Nach der Predigt beginnt die Tauffeier. Die Heiligen werden als Fürsprecher bei Gott angerufen und das neue Taufwasser wird gesegnet. Mit diesem werden die Weihwasserkessel in der Kirche neu befüllt.

Die Gläubigen erneuern ihr Taufversprechen und ggf. findet auch eine Taufe statt.


In der Eucharistiefeier wird die große Danksagung deutlich. Dies drückt sich in der Feierlichkeit und dem Gesang aus.


Gehet hin in Frieden, Halleluja, Halleluja - Mit diesem Ruf endet diese symbolträchtige Feier.

 


Ostersonntag - Hochfest der Auferstehung des Herrn

Das Hochamt am Ostersonntag ist natürlich besonders festlich. Dies wird besonders in den Liedern deutlich, die voller Freude von den Gläubigen und dem Chor gesungen werden.

Messdiener, Fahnen, Weihrauch, Orgelklang - all das trägt zu dem Festgottesdienst bei.


Wir feiern um 10.30 Uhr in St. Markus Altenmittlau unter Mitwirkung des Kirchenchores.


 


Ostermontag - Hochfest am 2. Osterfeiertag

In dieser ebenfalls feierlichen heiligen Messe steht meist das Evangelium der Emmausjünger im Mittelpunkt. Sie sprachen auf dem Weg lange mit Jesus und erkannten ihn doch erst, als er das Brot brach. - Wort und Brot - beide gehören bis heute zu jeder heiligen Messe.


Wir feiern um 10.30 Uhr in St. Bartholomäus Bernbach unter Mitwirkung des Kirchenchores einen Familiengottesdienst. Parallel findet nach der gemeinsamen Begrüßung für Kinder bis 6 Jahre die Kinderkirche statt.


Im Anschluss lädt der PGR auf dem Kirchplatz zur AnsprechBar mit Auferstehungsfreude bei Sekt, Saft oder Wasser ein. Außerdem werden Produkte aus dem Fairen Handel verkauft.

 

Fastenzeit

Der Misereor-Fastenkalender lädt Sie ein:

  • Auf eine Reise nach innen, zu Gebet und Meditation, zum Innehalten und Reflektieren in dieser besonderen Zeit des Jahres.
  • Auf eine spannende Reise um die Welt und das Abenteuer Nächstenliebe, mit konkreten Wegen und praktischen Impulsen, wie und wo Sie helfen können.
  • Auf einen aktiven Pfad zu einer nachhaltigen Zukunft, mit Tipps und Anregungen, wie wir alle zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können.

Er ist zum Preis von 3 € in unserer Kirche erhältlich.


Oder wie wäre es mit einem täglichen oder wöchentlichen Impuls per E-Mail oder Messenger-Nachricht?

z. B. bei der netzgemeinde-dazwischen.de der Diözese Speyer oder den fastenimpulsen.de des Bistums Osnabrück.




Frühschichten, montags morgens 6 Uhr

Montags morgens um 6.00 Uhr laden wir für ca. ½ Stunde zum Gebet in die Kirche ein. Dabei sitzen wir im Altarraum, der nur mit Kerzen beleuchtet ist und stimmen uns mit Impulsen, Gebet, Stille, Bibeltext und Musik auf die Woche ein.


  • 11.03. Nähe in der Distanz
  • 18.03. Reichtum in der Armut
  • 25.03. Mut in der Unsicherheit
  • 01.04. Wandel aus der Erstarrung
  • 08.04. Visionen in der Sinnlosigkeit
  • 15.04. Oscar Romero

2019 benutzen wir die Textvorlage von Misereor und wollen Oscar Romero begegnen. Oscar Romero wurde im Oktober 2018 von Papst Franziskus heiliggesprochen. Er war von 1977 bis 1980 Erzbischof von San Salvador und starb wegen seines bedingungslosen Einsatzes für die Unterdrückten.

 

Kreuzwegandachten, freitags um 18 Uhr

  • 15.03.2019
  • 22.03.2019
  • 29.03.2019, Misereor-Kreuzweg
  • 12.04.2019, an der Fatimakapelle (wetterabhängig)
  • Mittwoch 17.04., gestaltet von der kfd
  • Karfreitag, 19.04., 9.30 Uhr
  • Karfreitag, 19.04., 11 Uhr Familienkreuzweg

"Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich. Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst."

Im Gebet bedenken wir die Leiden Jesu, bringen aber auch unsere Sorgen und das Leid in der Welt vor Gott. Jesus, der Sieger über Sünde und Tod, möchte uns stärken und aufrichten.


 

weitere Angebote

20.03.2019, 16.00 Uhr

Krankensalbungsgottesdienst

Während der Feier können alle Kranken und Senioren das Sakrament der Krankensalbung empfangen. Sollte Ihnen die Feier in der Kirche zu anstrengend sein und Sie die Spendung der Krankensalbung zu Hause wünschen, wenden Sie sich bitte an das Pfarrbüro.


31.03.2019, 11.30 Uhr

Fastenessen im Pfarrzentrum, Edith-Stein-Str. 3

Nach der Hl. Messe laden wir herzlich ein. Neben einem schmackhaften Mittagessen werden Produkte aus fairem Handel angeboten.

Der Erlös wird der Krankenstation in Kitaba/Uganda zugute kommen. Wir freuen uns auf viele Besucher*innen!


Sakrament der Versöhnung

24.03.2019, 17.00 Uhr

Versöhnungsfeier in der Fastenzeit

"Was ist eigentlich meine Sünde?"- Die Versöhnungsfeier gibt Ihnen Gelegenheit, sich innerlich auf das Osterfest vorzubereiten.

Die Bußandacht hat ihren großen Wert in der gemeinsamen Feier und in der ausführlichen Beschäftigung mit dem Thema "Schuld". Sie hilft dabei, das eigene Leben in den Blick zu nehmen, zu erkennen, wo ich vielleicht auf dem falschen Weg bin, Fehler zu bekennen und um Verzeihung zu bitten.


Weitere Bußandachten im Pastoralverbund:

10.03., 17 Uhr in Somborn (Diakon Harth)

17.03., 17 Uhr in Neuses (Diakon Harth)


Beichtmöglichkeiten (Inhalt folgt demnächst)


 
 

Gottesdienste an Aschermittwoch

Mittwoch, 06. März 2019


Bernbach:

8.00 Uhr, Schülergottesdienst der Regenbogenschule

18.00 Uhr, Hl. Messe, vorher Rosenkranzgebet


Altenmittlau:

9.45 Uhr, Schülergottesdienst der Grundschule

15.00 Uhr, Hl Messe


Hasselroth, St. Maria, Neuenhasslau (kath. Kirche)

19 Uhr ökumenischer Gottesdienst


jeweils mit Austeilung des Aschekreuzes


 

Aschermittwoch

"Am Aschermittwoch ist alles vorbei...", so lautet ein bekanntes Fastnachtslied. Doch ist das wirklich so? Keineswegs, denn an Aschermittwoch beginnt etwas Neues, die Fastenzeit oder anders gesagt dir Vorbereitungszeit auf Ostern hin.

Und warum an diesem Tag die Asche ein wichtiges Symbol ist, das soll hier kurz am Beispiel einer Wunderkerze erklärt werden. 

 

Katholische Kirchengemeinde
St. Bartholomäus 


Pfarrweg 8
63579 Freigericht-Bernbach


 
 

Pfarrbüro - Öffnungszeiten


Di.  10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Mi.    8.30 Uhr bis  9.00 Uhr
Do. 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Fr.  10.00 Uhr bis 11.00 Uhr 

Karte
 


© St. Bartholomäus, Bernbach

 

Katholische Kirchengemeinde
St. Bartholomäus


Pfarrweg 8
63579 Freigericht-Bernbach



Tel. 06055-2353

Fax: 06055-84608



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