St. Bartholomäus Freigericht - Bernbach, Helthcare for Kitaba

Krankenstation in Kitaba und Schule in Mpeefu/Uganda

Nachfolgend informieren wir über diese beiden Projekte in Uganda und berichten von einzelne Aktionen dazu in unserer Pfarrei.


Die beiden Projekte sind weiterhin auf Spenden angewiesen, das Spendenkonto des Fördervereins „Healthcare für Kitaba“ lautet:


Förderverein "Healthcare for Kitaba e. V."

IBAN DE11 5066 1639 0004 1847 42


Hier gelangen Sie zur Website vom Förderverein "Healthcare for Kitaba e. V.".


 

Dezember 2022- Weihnachtsbaumverkauf am 03. und 04.12.22


Am 2. Adventswochenende verkauft der „Förderverein Healthcare for Kitaba e.V.“ wieder Weihnachtsbäume auf dem Bernbacher Kirchplatz. Los geht es am Samstag, 3.12., um 9 Uhr, sonntags, am 4.12., beginnt der Verkauf nach dem Gottesdienst, so gegen 11.30 Uhr. Außerdem bietet der Förderverein auch wieder heiße und kalte Getränke an sowie Würstchen und Brötchen. Auf Initiative des Pfarrgemeinderats können in diesem Jahr goldene Kugeln gegen eine Spende erworben werden und mit einem Namen oder Weihnachtswunsch verziert werden. Diese Kugeln werden dann an den Weihnachtsbaum gehängt, der während der Advents- und Weihnachtszeit auf dem Kirchplatz steht. Alle Bäume stammen aus der Region von der Baumschule NIX aus Aufenau. Nach Absprache werden die Bäume auch nach Hause geliefert.


Der Erlös kommt wieder der Krankenstation in Uganda zugute. „Das Gebäude wurde im Herbst fertig gestellt, Möbel sind bestellt, nun müssen noch medizinische Geräte im Wert von ca. 11.000 € angeschafft werden, damit die Krankenstation zu Beginn des neuen Jahres eröffnet werden kann“, so Pfarrer Patrick Kasaija. Er freut sich über die verschiedenen Aktionen und Einzelspenden zur Unterstützung der Krankenstation. „Ich bin sehr dankbar für jede Spende, das ist gerade in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich“, betont Kasaija. „Jede weitere Spende bringt uns unserem Ziel etwas näher“, fügt Ann-Christin Aul, die mit ihrem Bruder Johannes Hacker, in diesem Jahr bereits zweimal zum Arbeitseinsatz in der Krankenstation in Kitaba/Uganda war. Spendenkonto „Förderverein Healthcare for Kitaba e.V.“ DE11 5066 1639 0004 1847 42



 

Neuigkeiten - Oktober 2022

„Als wir den über 100 Meter entfernten Brunnen im Betrieb genommen und das erste Mal fließendes Wasser auf der Baustelle der Krankenstation war, da hättet ihr die Kinderaugen sehen sollen, das war wie Weihnachten und Ostern zusammen und das anschließende Geplansche, einfach wunderschön“, erzählt Ann-Christin Aul von ihrem jüngsten Arbeitseinsatz in Kitaba/Uganda. Auch über die mitgebrachten Bälle haben sich die Kinder sehr gefreut.


Mitte August war sie mit Daniel Aul, Johannes Hacker und Phillip Lenz zum zweiten Arbeitseinsatz in diesem Jahr zusammen mit Pfarrer Patrick Kasaija in Kitaba in Uganda. Seit vielen Jahren plant und baut Pfarrer Kasaija, Pfarrer in Altenmittlau und Bernbach, eine Krankenstation in seiner Heimat. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von der kfd Bernbach, der Batschka-Stiftung, dem Förderverein Healthcare for Kitaba e.V. und vielen Spendern.

Bereits zum vierten Mal war Johannes Hacker, ehemaliger Bernbacher Messdiener, mit dabei. Gleich am ersten Tag ging es mit den Arbeiten los, die Hauptverteilung wurde aufgehängt, ebenso die Wechselrichter der Photovoltaik-Anlage und die Akkus hängen, auch die Arbeit für das PV-Carport wurde gestartet und der der Graben zum Brunnen für das neue Kabel wurde fertig gestellt. Schon am zweiten Tag wurden die ersten PV-Module auf dem Containerdach montiert. „Wir sind nach Kitaba geflogen, um die Elektro- und PV-Installation zu beenden und die Sanitäranlagen in der Krankenstation fertig zu machen“, so Hacker. Bereits am dritten Tag konnte ein Teil der PV-Anlage inklusive der Akku-Technik in Betrieb genommen werden, somit wurde es auch endlich ruhiger auf der Baustelle, denn das benzinbetriebene Stromaggregat konnte abgestellt werden. Zusammen mit Handwerkern vor Ort wurde in den knapp drei Wochen des Arbeitseinsatzes viel geschafft: ein Carport mit Solardach errichtet, Fliesen verlegt, Wände gestrichen, Steckdosen gesetzt, eine Außenzapfstelle für Wasser gebaut, Toiletten, Waschbecken und Duschen installiert, Türen eingebaut, Krankenbetten aufgebaut.

„Endlich haben wir unser Versprechen vom Pfarrfest 2017 eingelöst“, erzählt Ann-Christin Aul stolz. Denn damals versprachen die ehemaligen Messdiener Ann-Christin, Daniel und Benedikt Aul, Johannes Hacker, Nico Kunzmann und Manuel Heimrich Pfarrer Kasaija aktiv beim Aufbau der Krankenstation in Kitaba zu unterstützen. Spätestens nach dem ersten Besuch in Uganda war Johannes Hacker klar, dass das kein einfaches Projekt werden würde, aber absolut notwendig, denn die medizinische Versorgung in Uganda ist noch sehr ausbaufähig. Erschwert wurde das ganze Projekt noch durch die Coronapandemie, fast zwei Jahre konnte vor Ort nichts gearbeitet werden.
„Im Januar 2023 kann die Krankenstation hoffentlich eröffnet werden“, freut sich Pfarrer Kasaija und ist unendlich dankbar für die Hilfe und Unterstützung aus Freigericht und Umgebung. Insgesamt ist die Krankenstation mit 11 Betten ausgestattet. Die Schwester von Pfarrer Kasaija sucht derzeit Personal für die Krankenstation. Ein vierköpfiges Team bestehend aus einer Leitung, einer Krankenschwester, sowie je einem Mitarbeiter im Labor und in der Verwaltung wird in der Krankenstation arbeiten. Doch auch dann ist der Pfarrer weiterhin auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. „Wir werden pro Monat 950 € brauchen, um die laufenden Kosten zu decken und das Personal zu bezahlen.“
Wer noch mehr über das Projekt erfahren möchte, ist herzlich zum Gottesdienst am Weltmissionssontag, am 23.10., um 10.30 Uhr in die Bernbacher Kirche eingeladen. Pfarrer Kasaija wird über die aktuelle Situation vor Ort berichten. „Vielleicht feiert sogar mein Heimatbischof aus Uganda den Gottesdienst mit, er ist zur Zeit in Deutschland zu Besuch“, freut sich Pfarrer Kasaija. Nach dem Gottesdienst bietet die kfd „Kuchen to go“ auf dem Kirchplatz an. Der Erlös des Kuchenverkaufs kommt ebenfalls der Krankenstation zugute, denn es fehlen auch noch Möbel und medizinische Geräte, die bis zur Eröffnung der Station angeschafft werden müssen.

Weitere Infos findet man im Internet unter www.kitaba-health.de . Natürlich freut sich auch der Förderverein über Spenden: Förderverein „Healthcare for Kitaba e.V.“, IBAN DE11 5066 1639 0004 1847 42



Neuigkeiten - Juli 2022

Zweiter Arbeitseinsatz in Uganda in diesem Jahr geplant

„Wenn die Elektro- und Wasserinstallationen Anfang September fertig sind, kann die Krankenstation in Kitaba/Uganda noch in diesem Jahr eröffnet werden“, freut sich Ann-Christin Aul, die derzeit mit ihrem Bruder Johannes Hacker, Daniel Aul und einem befreundeten Elektromeister sowie Pfarrer Kasaija den zweiten Arbeitseinsatz in diesem Jahr plant.

Am 16. August fliegen sie gemeinsam nach Uganda um zu vollenden, was vor 5 Jahren auf dem Bernbacher Pfarrfest entstanden ist. Fünf ehemalige Messdiener versprachen Pfarrer Kasaija tatkräftig und vor Ort zu helfen, damit die Krankenstation in seiner Heimat bald fertig werden kann. Seitdem wurde der „Förderverein Helthcare for Kitaba e.V.“ gegründet und zahlreiche Spender, Firmen, die kfd Bernbach, Gemeindemitglieder aus Bernbach und Altenmittlau sowie die Batschka-Stiftung unterstützen das Vorhaben aktiv.

Bereits im Mai 2022 waren Ann-Christin und Benedikt Aul sowie Johannes Hacker mit Pfarrer Kasaija in Uganda, um die Arbeiten nach der coronabedingten Zwangspause wieder aufzunehmen.


 

 „Eigentlich war alles anders geplant, Ende des Jahres 2019 wurde ein Container voll mit Material und zahlreichen Sachspenden nach Uganda verschifft, im Sommer 2020 sollte die Krankenstation eröffnet werden“, so Aul. Doch es kam alles anders und die jungen Menschen konnten den Container erst im Mai diesen Jahres öffnen. „Wir wussten nicht, was uns erwartet und ob die Solaranlage und die Akkus die lange Lagerung überlebt hatten.“ Umso größer war die Freude, dass die Akkus noch funktionsfähig waren und die Solaranlage, die die Stromversorgung in der Krankenstation sicher stellen soll, nun in den nächsten Wochen installiert werden kann. Lediglich der Laptop hatte seinen Geist aufgegeben und ein Solarmodul musste bereits am Zoll zur Qualitätskontrolle und kam nicht mehr zurück.


„Wir haben knapp drei Wochen Zeit, um die Elektro- und Wasserinstallation fertig zu stellen“, erzählt Aul. Unterstützt werden sie dabei von tatkräftigen Helfern vor Ort „Das ist besonders wichtig, denn wir können nicht wegen jeder Reperatur nach Uganda fliegen.“ In der Krankenstation lebt bereits ein Hausmeister mit seiner Familie, der in regem Austausch mit der Bernbacher Gruppe steht. „Pfarrer Kasaija hat ihm ein Handy als Lohnausgleich besorgt, seit Mai hat er uns über 700 Bilder geschickt, die dokumentieren, was gerade in der Krankenstation passiert.“

Derzeit werden Fliesen gelegt, es wird verputzt und gestrichen und um den Brunnen wird ein Haus gebaut, damit die Pumpe nicht geklaut wird. „Im Mai haben wir einen halben Tag den Brunnen gesucht, den wir im Dezember 2019 gebohrt hatten, er war seitdem wieder zugewachsen“, erzählt Aul. Viele Hürden mussten und müssen vermutlich noch genommen werden, bis die Krankenstation eröffnet werden kann.

„Eigentlich wollten wir heute fliegen, doch die Flugpreise waren so enorm hoch, dass wir den Arbeitseinsatz um drei Wochen verschoben hatten, da sind die Flugtickets deutlich günstiger. Auch die Fliesen sind deutlich teurer geworden als geplant, so dass wir noch 15.000 € mehr benötigen“, erzählt Aul und hofft natürlich noch auf Spendengelder. Derzeit ist es so, dass sie die Flugtickets aus der eigenen Tasche bezahlt haben und das Geld dann nach und nach vom Förderverein zurück bekommen, wenn wieder Geld auf dem Konto ist.

„Wir wollen, dass die Krankenstation möglichst schnell eröffnet wird, denn die Menschen vor Ort müssen derzeit 40-50 Kilometer zum nächsten Arzt laufen oder fahren.“ Ein herzliches Dankeschön gilt auch den Arbeitgebern der jungen Leute, die ihren Angestellten für den Arbeitseinsatz frei geben oder der Urlaubsverlegung zustimmten.



Neuigkeiten - Februar 2022


„Endlich ist die Schule wieder offen“, freut sich Pfarrer Patrick Kasaija, derzeit Pfarrer in Bernbach und Altenmittlau.


Während seines Heimaturlaubs im Januar konnte er die Freude über die Wiedereröffnung der Trinity Secondary School in Mpeefu/Uganda miterleben. Mit einer kurzen Unterbrechung für einige Altersstufen waren die Schulen in Uganda coronabedingt 83 Wochen lang geschlossen. Entsprechend groß war die Freude über die Wiedereröffnung der neu gegründeten Schule.


60 Schülerinnen und Schüler starteten am 11. Januar, mittlerweile wird die Schule von 143 Schülerinnen und Schülern besucht, darunter 77 Mädchen, worüber sich Pfarrer Kasaija und die Verantwortlichen besonders freuen. „Täglich melden sich neue Schüler an“, so Pfarrer Kasaija, der eine besondere Verbindung zur Schule hat.

Insgesamt kann die Schule 256 Schülerinnen und Schüler aufnehmen.


 

Zum 50. Geburtstag im Mai 2019 wurde Pfarrer Kasaija von der Batschka-Stiftung mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht. Jürgen Seidler von der Batschka-Stiftung erklärte, dass die Stiftung, die bereits den Bau der Krankenstation in Pfarrer Kasaijas Heimat Kitaba/Ugande unterstützt hat, den Bau einer Schule unterstützen wird. „Die Batschka Stiftung spendete 2019 einen sehr hohen Geldbetrag an die katholische Kirchengemeinde St. Peter‘s Bwikara, womit der 1. Bauabschnitt der Trinity Secondary School in Mpeefu und in ein gemeinnütziges Ausbildungsprojekt unterstützt wurden“, erzählt Kasaija dankbar.

„Mein Freund Pfarrer Joseph leitet dieses Ausbildungsprojekt, die jungen Erwachsenen, die im Rahmen des Projektes eine handwerkliche Lehre machen, fertigten die Stühle und Tische für die Schule an.“ 2020 wurde auch der zweite Bauabschnitt der Schule von der Batschka Stiftung unterstützt, die zweckgebundene Spende wurde für die Bohrung und den Anschluss eines Brunnens sowie die Errichtung eines Computerraumes verwendet. „Viele Eltern haben großes Interesse an der neuen Schule“, so Pfarrer Kasaija.


Wenn alle 256 Schulplätze belegt sind, ist ein weiterer Bauabschnitt für den Ausbau einer Oberstufe geplant. „In Uganda muss Schulgeld bezahlt werden, an unserer Schule sind es 100 € für 3 Monate, dieser Betrag wurde sehr niedrig gehalten, um vielen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Dennoch können sich viele Familien den Schulbesuch nicht leisten.“


Deshalb muss in naher Zukunft auch geklärt werden, wie Kindern und Jugendlichen, die aus finanziellen Gründen die neue Schule nicht besuchen können, ein Schulbesuch ermöglicht werden kann. Im Schulgeld inkludiert sind auch die Kosten für Verpflegung und medizinische Versorgung, andere Schulen nehmen bis zu 500 € Schulgeld für drei Monate weiß Pfarrer Kasaija.


„Leider sind für viele Familien auch 100 € noch zu viel“, so Pfarrer Kasaija, deshalb ist er nun auf der Suche nach Schulpaten. „Eine Patenschaft für die 14jährige Sylvia gibt es schon“, freut sich der Seelsorger.


 

Wenn jemand Interesse an einer Patenschaft hat, darf man sich sehr gerne an Pfarrer Kasaija wenden (patrick.kasaija@bistum-fulda.de oder telefonisch: 06055-931221). „Die Schulleitung sucht dann Kinder aus, die für eine Patenschaft in Frage kommen.“



Die Schule wurde für die armen Leute auf dem Land gegründet, gerade Corona habe die finanzielle Not vieler Menschen in Uganda noch verschlimmert. „Wir brauchen in Uganda eine gute Schulbildung und eine gute medizinische Versorgung“, so Kasaija.


Zur Schule gehört auch eine Art Internat, etwa die Hälfte der Schüler schlafen in der Schule, die andere Hälfte, die sich das nicht leisten kann, kommt täglich in die Schule gelaufen. Nach dem Schultag, der bis 17 Uhr dauert, gibt es an der Schule noch Freizeit- und Sportangebote.


Derzeit unterrichten 15 Lehrer und 2 Lehrerinnen, wovon eine die Schulleiterin ist, an der Schule. „In Uganda gibt es zwar auch eine Schulpflicht, allerdings wird sie nicht kontrolliert“, so Kasaija.



 

Die Krankenstation - Februar 2022


Nach der erfolgreichen Wiedereröffnung der Schule hofft Pfarrer Kasaija nun darauf, dass auch die Krankenstation in Kitaba bald eröffnet werden kann. Seit vielen Jahren wird er hierbei von den Pfarrgemeindem, dem Förderverein „Healthcare for Kitaba e.V.“ und zahlreichen Spendern finanziell unterstützt. Es fehlen noch die Sanitär- und Elektroinstallationen, die von ehemaligen Bernbacher Messdienern durchgeführt werden sollen. Auch hier hat Corona ordentlich dazwischen gefunkt, sonst hätte die Station schon vor 2 Jahren eröffnet werden können.


Derzeit ist geplant, dass Pfarrer Kasaija Ende April mit dem Team aus Bernbach nach Uganda fliegt, damit die Krankenstation fertig gestellt werden und im August 2022 eröffnet werden kann.


Im Januar hat Pfarrer Kasaija bereits die Türen in einer Werkstatt des Bistums Hoima/Uganda in Auftrag gegeben.


Die Krankenstation könnte dann die rund 2000 Einwohner rund um Kitaba versorgen. Außerdem wird dort ein Bus zur Verfügung stehen, mit dem die Kranken abgeholt oder ins Krankenhaus gebracht werden können.


„Die Menschen in Kitaba warten sehnsüchtig auf die Eröffnung der Krankenstation, denn die medizinische Versorgung ist nicht mit der in Deutschland zu vergleichen“, betont Pfarrer Kasaija. Weitere Infos zu beiden Projekten findet man im Internet unter www.kitaba-health.de.


 

Die Projekte Krankenstation in Kitaba und Schule in Mpeefu

Pfarrer Kasaija plant und baut seit einigen Jahren mit viel Unterstützung aus Deutschland eine Krankenstation in seinem Heimatdorf in Kitaba in Uganda auf. Besonders die medizinische Versorgung gerade auf dem Land und die Bildung der Kinder und Jugendlichen sind ihm eine Herzensangelegenheit.


„Leider ist es bei uns immer noch so, dass Menschen an scheinbar harmlosen Krankheiten wie Grippe oder Blinddarm sterben, HIV macht viele Kinder zu Halbwaisen oder Waisen.“ Wenn die Krankenstation fertig ist, wird sie wichtiger Anlaufpunkt für rund 2000 Einwohner von Kitaba und Umgebung sein, die dort vor allem ambulant behandelt werden sollen.

„Aber es werden auch 11 Betten für einen stationären Aufenthalt zur Verfügung stehen“, so Kasaija.


Während eines Vortragsabends bei der kfd Bernbach im November 2013 wurde er von Elvira Trageser, der Sprecherin der kfd Bernbach gefragt, ob es ein Projekt in Uganda gebe, dass sie finanziell unterstützen können. Da erzählte er den interessierten Frauen von seinem Plan, in seiner Heimat eine Krankenstation zu bauen. Den Frauen der kfd Bernbach war schnell klar, dass sie den Pfarrer bei seinem Vorhaben unterstützen werden. „Wir helfen gerne und suchen nach Projekten, bei denen wir auch einen persönlichen Bezug haben“, betonte Trageser. Seitdem veranstaltete die kfd zusammen mit dem Pfarrgemeinderat Bernbach immer wieder Fastenessen und Kaffeenachmittage zur Unterstützung der Krankenstation. Und auch während des Lockdowns waren sie nicht untätig und boten mit Erfolg Kuchen zum Mitnehmen gegen eine Spende an.


Immer mehr Bernbacher und Altenmittlauer interessierten sich für das Projekt und unterstützen bis heute Pfarrer Kasaija bei seinem großen Projekt. „Zu später Stunde am Pfarrfest in Bernbach saß ich mit einigen ehemaligen Messdienern zusammen und wir kamen auf mein Projekt zu sprechen“, erinnerte sich Kasaija. „Als sie sagten wir wollen Ihnen helfen, dachte ich es sei eine Schnapsidee.“

Doch es war keineswegs eine Schnapsidee, denn seitdem waren Ann Christin und Johannes Hacker, Benedikt und Daniel aul, Manuel Heimrich und Marc Kunzmann sehr aktiv, unter dem Motto „Healthcare für Kitaba“ planten sie, organisierten, sammelten Spenden und machten sich vor Ort ein Bild von der Situation.

Natürlich packten sie auch schon tatkräftig mit an, denn allesamt sind handwerklich begabt und teilweise sogar Gas- und Wasserinstallateure. „Wir waren eine tolle Messdienertruppe und haben schon immer gut mit unserem Pfarrer zusammen gearbeitet, deshalb ist es uns eine Herzensangelegenheit unseren Pfarrer in Kitaba aktiv zu unterstützen“, so die jungen Erwachsenen.


Im Sommer 2018 wurde dann der Förderverein Healthcare for Kitaba gegründet, mit dem Zweck Geld- und Sachmittel zum Bau, zur Ausstattung und zur Erhaltung der Krankenstation zu beschaffen. „Auch wenn die Krankenstation eröffnet ist, müssen die laufenden Kosten auch finanziert werden“, so Sylvia Trageser, die erste Vorsitzende des Fördervereins.


 


Fast zur gleichen Zeit wurde auch die Batschka Stiftung auf das Projekt „Healthcare für Kitaba“ aufmerksam und Jürgen Seidler, Stiftungsratsvorsitzender, sowie die Stiftungsmitglieder entschlossen sich das Projekt finanziell zu unterstützen.


„Aus dieser Zusammenarbeit mit der Batschka Stiftung wurde ich an meinem 50. Geburtstag im Mai 2019 von Herrn Seidler mit einem weiteren Projekt von der Stiftung überrascht“, erzählt Pfarrer Kasaija. Sie sind auf das Schulprojekt in Mpeefu gestoßen, das von Pfarrer Kasaija’s Bruder geleitet wird.


„Mein Freund Pfarrer Joseph leitet dieses Ausbildungsprojekt, die jungen Erwachsenen, die im Rahmen des Projektes eine handwerkliche Lehre machen, fertigten die Stühle und Tische für die Schule an.“

 

2020 wurde der zweite Bauabschnitt der Schule von der Batschka Stiftung unterstützt, die zweckgebundene Spende wurde für die Bohrung und den Anschluss eines Brunnens sowie die Errichtung eines Computerraumes verwendet. 

 


„Seit ich in Deutschland bin, habe ich sehr viele Leute kennengelernt, die sich für die Lebenssituation in meiner Heimat interessieren und die auch den Menschen vor Ort helfen wollen, dafür bin ich sehr dankbar“, betont Kasaija, der versichert, dass die Spenden zu hundert Prozent auch vor Ort ankommen.




Im Februar 2020 haben die Arbeiten an der Krankenstation in Kitaba mit den jungen Erwachsenen aus Bernbach begonnen


„Leider hat Corona den ganzen Zeitplan durcheinander gebracht und der Container voll mit Sachspenden wie Kabel, Solarmodulen, Betten, Kühlschränken und sogar einem Auto, der bereits im Dezember 2019 per Schiff in Uganda ankam, wartet endlich darauf ausgepackt zu werden“, so Kasaija.




 

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